Das 39 Hektar große Naturschutzgebiet Schwimmhafenwiesen erstreckt sich teils als Halbinsel in den Nieder Neuendorfer See, im Osten grenzt es an Berlin. Während der deutschen Teilung lag
es im Grenzgebiet, so hat sich der einzigartige Naturraum ohne größere menschliche Eingriffe und Störungen erhalten.
Das Gebiet ist von Feuchtwiesen, Schwingrasen, Flachmoorgesellschaften, Erlenbrüchen, Schwimmblattgesellschaften und Schilfbeständen geprägt, doch auch Sandtrockenrasen gibt es hier. Sumpf- und Wasservögel finden hier einen Lebensraum, in Herbst und Winter dienen die Schwimmhafenwiesen als Rastplatz für Zugvögel.
Gebietsbetreuung: Hans Welzel
Schützenswerte Lebensräume und Lebensgemeinschaften
Sandtrockenrasen, Feuchtwiesen, Schwingrasen, Flachmoorgesellschaften, Erlenbrüche, Schwimmblattgesellschaften und Schilfbestände
Bedeutende Tierarten
Elbebiber, Sumpf- und Wasservögel
Bedeutende Pflanzenarten
Ästiger Igelkolben, Blutweiderich, Pfeilkraut, Schwanenbinse, Sumpfiris und Wasserfeder neben dem bestandsbildenden Schilf, dem Schmalen und Breitblättrigen Rohrkolben sowie dem im Zunehmen begriffenen Wasserschwaden.
1. März
Müll, Müll, Müll - und das im Naturschutzgebiet. Wieder setzt sich der NABU mit vieler Hände Arbeit auf den Hennigsdorfer Schwimmhafenwiesen für die Wiederherstellung und den Erhalt von wertvollen Biotopen ein, und befreit diese von den Träumen und Trümmern vergangener Tage, als dort die Grenze der DDR verlief. Einen herzlichen Dank an alle Aktiven, die dem Aufruf von Gebietsbetreuer Hans Welzel gefogt sind. Zur Belohnung gab es nach getaner Arbeit nicht nur einen riesigen Berg Müll, sondern Speis und Trank.
Wir danken Anja, Christian, Gerd, Hans, Kerstin, Nicole, Martina, Ralph, Robin, Stefan und Uta für Ihren Einsatz. Auch dieses Jahr unterstützt Stadt Hennigsdorf die Aktion des NABU Oranienburg durch die Entsorgung des Mülls.
25. Februar
Seit Beginn dieses Jahres betreut Hans Welzel vom NABU-Regionalverband Oranienburg ehrenamtlich das Naturschutzgebiet Schwimmhafenwiesen zwischen Havel und Nieder Neuendorfer See. In einer ersten Aktion folgten am Sonntag, 25. Februar 2024, zahlreiche Helfer seinem Aufruf, den Müll aus dem wertvollen Biotop zu entfernen.
Unterstützung erhielt der NABU Oranienburg von der Stadt Hennigsdorf, die die Entsorgung des Mülls übernimmt. Der Einsatz erfolgte rechtzeitig vor der Brut- und Vegetationsperiode, um Störungen in diesem empfindlichen Lebensraum zu vermeiden.
Anja, Beate, Christian, Claudia, Diethard, Falk, Frank und Frank, Hans, Jette, Karina, Kati, Lina, Martina, Nadja, Nicola, Norbert, Ralph, Rasmus, Robin, Uta und Uta – herzlichen Dank für Eure Hilfe.